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Am 8.12.2020 schickte dies unser Flugschüler Dr. Oliver C:

Es war ein super Abend und wir alle sind Fred unendlich dankbar, denn er
hat uns allen einen Traum erfüllt.
Für uns ist er eine Legende - einfach der Beste!!!
Seine 2020er Piloten waren alle anwesend uns selbst Jose hat aus Madrid
eine Video Botschaft gesendet.
.....
Am 06.11.18, 19:52, Andreas schrieb:
Lieber Hans, lieber Fred,
ich habe heute meine
praktische Prüfung bei Herrn Schmaus abgelegt und bestanden. Ich möchte dies zum
Anlass nehmen Dir, Hans, und dem gesamten Fliegerverein München zu danken. Die
Plattform die mir geboten wurde, die PPL Ausbildung zügig zu durchlaufen und
erfolgreich abzuschließen, war und ist fantastisch – tolle Flugzeuge, tolle FIs,
tolle Unterstützung. Vielen Dank.
Ganz
besonderes möchte ich Dir danken, Fred. Als mein Fluglehrer hast Du nicht nur
fachlich eine tolle Arbeit geleistet (Herr Schmaus lässt Dir ausdrücklich seine
Glückwünsche ausrichten – Deine Ausbildung, so meinte er heute nach der Prüfung,
muss fantastisch sein. Er war voll des Lobes über die fliegerischen Fähigkeiten,
die Du mir übermittelt hast). Du hast auch mit persönlichem Engagement dafür
gesorgt, dass meine Ausbildung zum Erfolg wurde. So hast Du u.a. stets
angerufen, wenn der Flieger frei wurde und mir somit viele Flugstunden in kurzer
Zeit ermöglicht. Auch hast Du mit Deinem guten Verhältnis zu Herrn Schmaus dafür
gesorgt, dass ein schneller Prüfungstermin zustande gekommen ist. Für all das
danke ich Dir von Herzen.
Ich freue
mich auf viele schöne Jahre im Fliegerverein.
Viele Grüße
Andreas
HI Peter
I would like to give my feedback regarding the entire learning process
/ Exam and general support .
I´m extremely happy with all the support and assistance that I got
during the last 4 Months. As you know I move from another School to
the FliegerVerein. Once I decide to move, I became apprehensive if
that was the right decision but shortly after the first 3 or 4 lessons
, I realize that I should have changed even earlier.
The Planes -
I really appreciate the way how you maintain the Planes, in 4 months
I never have any issue and all the planes were properly treated before
the beginning of every class.
Instructors
I only flew with Peter and Alfred, and I can say that they were
extremely helpfull in my learning process. Nevertheless they keep you
focus on the important aspects of the flying itself, they both give
you enough space to commit your own mistakes enabling me to learn out
of it. The cockpit Atmosphere was always extremely good and I hope to
see them in future Ratings or pushing some new Students out of their
confort line.
Description of the Exam
Theory hour in the Office -
The check my Documents , and start with a couple of theory questions.
Out of all the questions that he did, the only one that was new for me
was what to do if the Loading indicator of the Battery shows a too
high Value. ( Switch off Alternator and Further non Critical systems)
Practical Part .
We Depart Via W1 in EDMA then we took a 180 course towards EDNS.
After trying contact with EDNS and not obtaining an answer he ask me
to Perform 30 degree Turns left and RIght and then Request Crossing of
CTR Lechfeld . Inside the CTR we did the Stalls , both Clean and in
Landing Configuration . Then we perform a HIgh Key with full stop
Landing in EDMJ .
After take off we intercept a couple of Radials in MAH and after I get
the instruction to check the direction and time for EDNX as alternate.
Once we arrive there we perform a Low Approach .
After Take-off in EDNX and shortly before EDMD we did a simulated
Engine Failure and did the emergency proocedure in EDMD.
We did a couple more intercepts in MAH ( WALDA was INOP) and then we
Contact EDMA for entering CTR via Sierra1 , On our first approach we
get a plane ahead of us which did not vacate the runway and we got
instruction for a go around , He mention that i could have given more
space in the approach but he appreciate the fact that I react calmly
in the Go - Around .
We did a normal landing and the a NoFlaps landing and then we roll to
the Hangar .
Regards and Thank you once again .
Rafael M.
Januar 2017 Gerhard A:
Eine Erfahrung mehr.
Im Jahr 2004 reifte der Gedanke und Wunsch einen Kindheitstraum zu
verwirklichen, das Fliegen. Als erstes kam mir der Gedanke des Segelfliegens
in den Sinn jedoch bei genauerer Rücksprache mit dem Flugleiter von
Eichstätt, und der Berücksichtigung des notwendige Wetters wurde der
Motorflug bevorzugt, damals stellte man sich das noch einfach vor: Motor an
und dann einfach drauf los, na ja der Gedanke stirbt zuletzt.
Ich begann somit meinen ersten Lernabschnitt bei einer Münchner
Flugschule bei der ich dann auch so ca. nach einem Jahr die theoretische
Prüfung, damals noch in Schriftform ablegte und mich so für die weitere
praktische Ausbildung qualifizierte. Aufgrund meiner Arbeitsverpflichtungen
kam die Zweijahresverjährung immer näher und es kam zum Ernstfall, mit dem
Ergebnis, dass eine Laufzeitverlängerung der Theorie vom Luftamt nicht
genehmigt wurde. Ziemlich enttäuscht wurde nun die Angelegenheit Fliegerei
erst einmal auf Eis gelegt.
Nun kann man jedoch davon ausgehen, dass die Zeit nicht alle „Wunden“
heilt und so holte mich der Wunsch das Begonnene zu vollenden im Jahre 2013
wieder ein. Es begann damit sich wieder eine Flugschule zu suchen. In diesem
Fall der Münchener Fliegerverein, der Preis war günstig und der
Internetauftritt sehr professionell. Das erste Telefonat zur
Terminvereinbarung war sehr freundlich und informativ. Man traf sich im
Münchner Büro und wurde äußerst nett empfangen, nach der Erledigung des
Papierkrams wurde man mit allem versorgt was für die Ausbildung notwendig
sein sollte gleichzeitig wurde man mit dem Buchungssystem bekannt gemacht
was mir bis zu diesem Zeitpunkt aus der anderen Flugschule noch nicht
bekannt war, und welches sich im Laufe der praktischen Ausbildung zu einem
absolut zuverlässigen Begleiter entwickelte.
Also alles auf Anfang und wieder einmal den doch sehr reichhaltigen Stoff
in den Kopf bekommen, ich kannte ja schließlich noch den Wälzer
PPL-Fragenkatalog in Buchform sowie die Schulungsunterlagen vom ersten Mal.
Wieder so ziemlich ein Jahr später theoretische Prüfung, dieses mal in
München und am PC-Arbeitsplatz. Alles gut wieder mal beim ersten Mal.
Nach dem ich mir vorgenommen habe, mit der praktischen Ausbildung erst
nach bestandener Theorie zu beginnen war es nun soweit mir einen passenden
Fluglehrer zu suchen, die Auswahl war reichhaltig sowie auch durch die
räumliche Trennung von Augsburg und Landshut hatte man neue Perspektiven. Zu
diesem Zeitpunkt wurde mir erst die super Erfindung des Buchungsprogramms
voll bewusst. Man konnte sofort erkennen ob für den mir zur Verfügung
stehenden Zeitraum Flieger und Fluglehrer zur Verfügung stehen würde, ein
kompletter Unterschied zu meinem ersten Lehrabschnitt hier wurde einem ein
Fluglehrer zugeteilt und somit kam ich immerhin auf ca. 20 Fluglehrer in 3
Jahre. Na ja da sind ja auch ein paar Jahre dazwischen.
Ich entschied mich nach einem Telefonat für Herrn Fred Friedel und das
war auch gut so wie ich während der anschließenden Ausbildung immer wieder
feststellen konnte.
Erste Flugstunde nach sehr, sehr langer Pause.
Rollen klappte noch ganz gut der Start war nicht Hoffnungslos, die
Orientierung zielgerichtet und die Landung konnte mit 4 Händen sowie 4 Füße
zum positiven vollendet werden. Es ist halt doch nicht wie Radfahren!
An dieser Stelle möchte ich mich auch für die vielen Kleinigkeiten bei
Fred bedanken, man kann gar nicht alles aufzählen jedoch ist mir absolut
bewusst, dass viele Dinge weit über das Maß hinaus gehen welche zu den
Pflichten eines Fluglehrer gehören: Um nochmal ein paar Punkte in Erinnerung
zu bringen
nach einer Schlechtwetterphase kam der Anruf vom Fred an seine
Flugschüler ob an einer Theoriestunde Flugtechnik im Deutschen Museum
Interesse bestünde, keine Frage warum nicht, und es sollte sich lohnen
obwohl man das Museum kannte mit diesen Eindrücken und Erkenntnissen war
nicht zu rechnen der Erfahrungsschatz aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit
war mehr als überzeugend und sehr lehrreich.
Meine Absicht war es die Ausbildung aus Kostengründen auf der 152er zu
absolvieren, und so buchte ich auch am Anfang, jedoch Fred klärte mich
frühzeitig auf, dass die Prüfung auf einer 172er zu machen wäre auch hier
konnte ich dann doch die ein oder andere Flugstunde sparen, denn nur nach
dem Checkflug auf dem jeweiligen Muster kann mit den Solozeiten begonnen
werden.
Auch der Ablauf vom Checkflug wurde von Ihm so geplant, dass dieser in
Kombination mit einem anderen Fluglehrer vor Ort während der normalen
Flugstunde durchgeführt werden konnte, die Buchung einer separaten
Flugstunde war somit überflüssig.
Alles andere rund ums Fliegen war klasse, genau die richtige Mischung aus
Spaß, wo man es sich leisten konnte und dem notwendige Ernst damit man das,
doch immer vorhandene Risiko nicht aus dem Auge verlor.
Diesmal auch aufgrund des Einsatzes von Fred kam es noch vor Ablauf der
zweiten Theorieprüfung zum praktischen Versuch. Die Anmeldung wurde
eingereicht und nach entsprechender Zeit kam das langersehnte Schreiben vom
Luftamt und kurz darauf auch der Anruf von dem benannten Prüfer.
Die Praktische Prüfung:
Vorgabe war ein Flug mit einer Begleitperson von Landshut über
Eggenfelden und Straubing nach Landshut. Kurz noch ein paar notwendige
Angaben wie gewünschte Höhen (Ein Teilstück 3000Fuß über Grund) und die
Gewichte für das Beladungsdiagram (Begleitperson und Prüfer 170 kg)
Jetzt zeigte es sich, dass gewisse Erklärungen von Fred so zwischendurch
ganz hilfreich sind. Denn wenn man während der Planung damit konfrontiert
wird mit der notwendigen Tankmenge das zulässige Startgewicht nicht zu
überschreiten ist es hilfreich wie man das praktisch bei einem teilbetankten
Flugzeug so anstellt.
Der Tag der Entscheidung: Es wurde gestattet, dass das Flugzeug bereits
fertig zum Rollen hergerichtet werden darf, somit begann ich etwa eine halbe
Stunde vor dem geplanten Treffen mit den Vorbereitungen. Flieger überprüfen,
Flieger zum Tanken rollen notwendige Spritmenge tanken bzw. berechnen und
dann einfach abwarten.
Nun war es soweit mein Prüfer sowie deren Begleitperson kamen und das
Lampenfieber kam gleich mit. Nach einer freundlichen Begrüßung fragte man
mich nach meinen Papieren Ausweis, Flugfunkzeugnis und Tauglichkeitszeugnis
(hinweis überprüfen ob auch alle Unterschriften auf den Papieren vorhanden
sind) Jetzt gemeinsames begutachten des Fliegers mit den entsprechend
technischen Fragen, gut dass das kurz vorher nochmal Fred gemacht hat. Z. B.
Alle vorhandenen Antennen, Bügelkante Gewichte an Querruder und Höhenflosse
dynamischer und aerodynamischer Ruderausgleich, Lichter usw. jedoch nicht
alles klappte: na ja das Entlüftungsrohr vom Tank war bekannt und konnte
auch sofort zugeordnet werden jedoch kam die Nachfrage wenn das so wäre wo
ist denn dann das zweite Rohr am anderen Flügel ups hat da einer das Rohr
geklaut da fehlten mir dann die Worte freundlich hat man mir dann
weitergeholfen und darauf hingewiesen, dass in diesem Fall der Tankdeckel
eine Membrane hat der für die Luftnachströmung sorg.
Noch eine Anmerkung vom Prüfer zur Info. Die Landeklappen sollten mit der
Batteriespannung ausgefahren werden um diese auf technische Störungen
überprüfen zu können, das Einfahren sollte dann erst nach Motorstart
geschehen um die Batterie zu schonen.
Im zweiten Teil der Theorie wurde nun die Flugvorbereitung in Augenschein
genommen: Diese wurde von mir handschriftlich durchgeführt Dies war ein Tipp
von Hans Forstbach Danke Hans das war ein guter Rat. Dann noch ein paar
Fragen zu Abfluggewichte und wie ich darauf gekommen bin. Welche
Flugwetterdaten habe ich verwendet und ausgedruckt. Habe ich die
entsprechenden NOTEMS abgerufen und gibt es auf der Flugstrecke etwas
Besonderes. Soweit alles klar. Im Anschluss noch ein paar Fragen zu den
Geschwindigkeiten unter anderem zur Abfluggeschwindigkeit. Aufgrund der
ständigen Ausübung war meine Antwort steigen mit 70 Knoten, dies war ihm zu
wenig und verwies auf das Flugbuch und die darin stehenden Geschwindigkeiten
vor allem beim Kurzstart und diese sollte man auch kennen und je nach
Situation dann auch anwenden, denn auf kurzen Pisten ist das steilste
Steigen bei eventl. Hindernissen zu berücksichtigen.
Nun zur Karte und den notwendigen Sichtverhältnisse in den verschiedenen
Abschnitten. Da kam doch tatsächlich die Frage nach dem Luftraum Golf, da
antwortete ich doch ganz sicher 1,5 km frei von Wolken und Erdsicht. Der
Prüfer wartete kurz und fragte „UND“ ich wie „UND“ kommt noch was, äh sollte
etwa. Jetzt drehte er die Karte um und da war doch tatsächlich ein Eintrag
von 5km und 1,5km horizontal und 1000 Fuß vertikal, jetzt wurde ich nervös,
wo kommt das denn her schließlich habe ich diese Daten noch am Morgen in
meinem Lehrbuch gelesen. Der Prüfer meinte abschließend ganz falsch war´s
nicht aber ich sollte bei Gelegenheit dieses nochmal nachlesen. Zuhause
kontrollierte ich mein Buch und das Internet, da gab es doch tatsächlich
wieder mal eine SERA – Anweisung mit einer Änderung und mein Lehrbuch obwohl
gar nicht so alt schon wieder veraltet.
Nun war es so weit einsteigen bitte, alles nach Prüfliste abarbeiten und
den Motor starten Funkkontakt mit Landshut und dann rollen Richtung 25
Freigabe starten und dann zweimal nach rechts in den rechten Gegenanflug.
Blick nach rechts warum sind denn jetzt die Wolken so niedrig vorher war der
Süden noch klar. Na ja dann eben anders ich flog nach links aus der
Platzrunde und flog dann zwischen der Stadt Landshut und rechten Queranflug
nach Süden. Nach Landshut drehte ich dann auf den geplanten Kurs ein ohne
die Höhe zusätzlich zu erhöhen Schließlich war ich ja im Luftraum Echo.
Jetzt kam´s Plötzlich drehte der Prüfer die ATIS von München ein mit der
Erkenntnis dass ich ruhig noch 300 Fuß höher Fliegenhätte können.
Eggenfelden kam immer näher und wieder stellte sich die Frage wie mach ich
wohl den Anflug aufgrund der Wolkenhöhe ein Überflug wollte ich nicht
anfragen. Ich entschied mich den Platz im Westen zu umfliegen und dann von
Süden her in die Platzrunde einzufliegen. Den Platz kannte ich bis dahin nur
vom Vorbeifliegen da jedes Mal etwas anderes war entweder Fallschirmspringer
oder schlechtes Wetter und zu allem Übel durfte das elektronische
Anflugblatt nicht verwendet werden. Jetzt ist guter Rat teuer wo ist denn
die blöde Platzrunde Höhe war ja noch einfach das konnte ich ablesen aber
der notwendige Rest war beim ersten Anflug nur Schätzung leider eine
schlechte Schätzung 2 NM daneben. Nach dem ersten Aufsetzen und Durchstarten
habe ich dann die entscheidende Hochspannungsleitung für den Querabflug und
das eindrehen in den Gegenanflug gesehen. Jetzt wurde ein Abflug nach Norden
gewünscht Richtung Straubing: Also abmelden und dezent Höhe gewinnen nach
links übern Platz Richtung Straubing. Die Wolken wurden lichter und somit
konnte nun auch die gewünschte Höhe von 4300 Fuß erzielt werden. Die Höhe
stand auf dem Höhenmesser und nun sollte das VOR Roding gesucht werden
Funkfrequenz einstellen und Schalter fürs abhören einstellen. Tote Hose es
kam nichts, und der Zeiger hatte für eine Bewegung noch keine Lust. So
sollte mit den Luftübungen begonnen werden. 45 Grad Steilkurve Zu diesem
Zeitpunkt war ich noch richtig motiviert. Die Kurve wurde eingeleitet das
Gas nachgeschoben und dann, ja dann musste ich mir selber eingestehen diese
Kurve hätte man in der Nähe von Eggenfelden im Kunstflugsektor durchführen
sollen, denn bei diesen auftretenden G-Kräften wurde mir schon mal ganz
schlecht. Nach dem Dreiviertelkreis habe ich somit das Vorhaben abgebrochen
und begann damit sowohl den Kurs als auch die Höhe wieder aufzunehmen. Die
ruhige Stimme vom Nachbarplatz hat mich dann wieder auf ein normales Level
zurück gebracht und somit hat man die Kurve diesmal nach rechts versucht. So
das war nicht ganz schlecht und den dritten Versuch wieder nach links konnte
man auch vertreten. Das nächste auf dem Programm war nun wieder das VOR Ton
war immer noch weg aber zumindest eine gewisse Tätigkeit vom Gerät konnte
festgestellt werden. Nach Eindrehen der Standlinie und einer endlich
gefundenen TO-Anzeige wurden dann verschiedene Fragen mehr oder weniger
theoretisch beantwortet. Wir waren nun auf Nordkurs auf Höhe von Dingolfing
ca. 5 NM nördlich der Autobahn. Neues Ziel nun Dingolfing: Blick auf die
Karte 180 Grad Umkehrkurve zurück zur Autobahn und dieser dann nach Westen
folgen Zwischenfrage vom Prüfer welche Angaben zu Dingolfing können Sie mir
geben: ich stellte einen Kurs von ca. 260 Grad fest und teilte dies mit, und
was ist noch wichtig kurz zwei Finger nebeneinander auf die Karte und man
konnte sagen ca. 10NM und ca. 7Min Flugzeit.
Den Platz gefunden wurde eine Ziellandung gewünscht mit der Bitte nach
Westen und nach Norden drehen. Meinem Wunsch das ganze linksdrehend
durchzuführen um den Platz in Sicht zu behalten konnte nicht nachgegeben
werden, das war ja nicht gerade positiv aber was soll´s dann halt rechts
rum. viermal nach rechts ein paar Klappen später und dann war einfach der
Platz zu kurz, da hätt ich das Nachbargrundstück auch noch gebracht aber man
startete durch und es ging dann einfach nach rechts weg mit entsprechendem
Höhengewinn. Jetzt noch ein paar Übungen mit der Brille und dann sagte man
mir jetzt nach Landshut zurück und dann in entsprechender Reichweite
Funkkontakt mit Landshut mit der Bitte um eine erneute Ziellandung. Auch
diesmal war keine Linksdrehung machbar also wieder nach rechts und den Platz
irgendwie im Auge behalten, war besser und so war dann diese Landung die
letzte am Tage. Abmelden bei Landshut und zurück zum Abstellplatz.
Jetzt konnte man nur noch abwarten und auf das Ergebnis warten
Nach dem Aussteigen kam der Flieger zurück in die Halle und ich sollte
dann zum Besprechungsraum kommen. Dort angekommen sollte ich mich noch ein
wenig gedulden und wurde dann, nach einer gefühlten Ewigkeit in den Raum
gerufen. Der Prüfer kam auf mich zu und gratulierte jetzt war alles gut und
ich konnte wieder normal durch schnaufen. Bei der anschließenden
Nachbesprechung wurden die entsprechenden Punkte sowie nützliche Dinge
angesprochen, die ich auch hier nochmal aufführen möchte. Ruhig mehr mit dem
Prüfer sprechen oder Absichten abklären z. B. hätte ich nach vorheriger
Ankündigung und Rücksprache mit Landshut auch einen direkten Abflug aus dem
rechten Gegenanflug mit anschließendem Überflug von Landshut durchführen
dürfen was eine Streckenverkürzung zur Folge gehabt hätte; Das Eindrehen von
München ATIS wurde bewusst vom Prüfer getätigt um mich auf die Möglichkeiten
hinzuweisen die Wolkenuntergrenze genauer zu bestimmen und somit
Unklarheiten bzw. Unsicherheiten auszuräumen, und gleichzeitig eine
möglichst große Höhe zum Lärmschutz der anderen und eigene Sicherheit ohne
Verletzung der Luftraumstruktur zu erzielen. Auch die verlorene (nicht
gefundene) Platzrunde wurde angesprochen hier möchte ich aus eigener Sache
anmerken, es stimmt man verlässt sich immer mehr auf die elektronischen
Hilfsmittel, wenn man diese dann mal nicht hat was dann; Die vergeigte Kurve
wurde leider auch nicht vergessen obwohl ich das gerne getan hätte. Hier
heißt es einfach Üben denn man weiß nie wann man sie anwenden Muss und wo
dann eventl. Höhenverluste auch ein Risiko bedeuten können. Ebenso wurde
gewünscht die Landescheinwerfer bei Start und Landung zu nutzen denn jede
Möglichkeit sich bemerkbar zu machen kann auch für eine gewisse Sicherheit
im Flugbetrieb sorgen unter anderem ist nachgewiesen dass es oft ein gutes
Mittel gegen Vogelschlag sein sollte.
Zum Schluss möchte ich mich nochmal besonders bei meinem Fluglehrer Fred
für die schöne und am Schluss auch gelungene Ausbildung bedanken, sowie auch
beim Flugleiter Hans und natürlich auch beim Prüfer, durch die ruhige Art
und auch keinem hektischem Schreiben, kam es zu keiner zusätzlichen
Nervosität. Den Fliegerverein München kann ich auf alle Fälle empfehlen!!
20.11.2014: Peter S. schrieb:... Abschließend
möchte ich mich noch herzlich bei Dir persönlich, Deiner Familie (u.a. für
die tolle Bewirtung bei den Theorie-Abenden), meinen Fluglehrern und auch
allgemein beim FVM für die erfahrene Unterstützung und die fundierte
Theorieausbildung bedanken.
6.10.2014: Martin Kügler schrieb:Lieber Hans,
nachdem ich inzwischen meine PPL-Ausbildung beendet habe, hat mich Alfred
gebeten doch einen neuen Beitrag für die Referenzen auf der
Vereinswebseite zu schreiben. Dem komme ich hiermit sehr gerne nach.
_______________________________
Schon seit Kindheit interessiere ich mich sehr für Flugzeuge und Fliegen.
Natürlich liegt dann der Gedanke nahe, das auch mal selbst "in die Hand
nehmen" zu wollen. Den Wunsch, einen Privatpilotenschein zu machen, hegte
ich deshalb schon länger. Vor allem aus Zeitgründen konnte ich dem aber
lange nicht weiter nachgehen. Im Sommer 2014 ergab sich für mich dann
endlich die Möglichkeit, die Flugausbildung anzugehen, da ich in diesem
Zeitraum zeitlich etwas flexibler war. Gleichzeitig wollte ich somit aber
auch unbedingt versuchen, meine Ausbildung in diesem einen Sommer
abzuschließen.
Von Bekannten erfuhr ich vom Fliegerverein München (FVM), die ebenfalls
hier ihre Pilotenausbildung absolviert hatten und mir sehr positiv über
den FVM berichteten. Kurzerhand rief ich daraufhin beim FVM an, um mich
über die Ausbildung zu informieren. Hans bot mir direkt einen
Schnupperflug an, sodass ich drei Tage später bereits das erste Mal in der
Luft war (vorher musste ich noch das medizinische Tauglichkeitszeugnis
bekommen).
Danach traf ich mich mit Hans und wir besprachen noch einmal die
Ausbildung und ihren Ablauf, insbesondere unter dem Hinblick, dass ich das
ganze innerhalb eines Sommers absolvieren wollte. Hans erklärte mir, dass
sich die meisten Flugschüler einen längeren Zeitraum für die Ausbildung
nehmen, es aber auch kein Problem sei, alles in einem halben Jahr oder
sogar weniger zu machen.
Überzeugt hat mich schließlich der strukturierte Ausbildungsplan für die
Theorie mit feststehenden Unterrichtsterminen (Abendkurs), was
entsprechende Planungssicherheit ermöglicht, sowie die vergleichsweise
große Anzahl von Flugzeugen und von Fluglehrern beim FVM, die ausreichende
Flexibilität bei der praktischen Ausbildung sicherstellt.
Ich meldete mich somit Ende März 2014 beim FVM an und begann direkt mit
theoretischer und praktischer Ausbildung.
Der Theorieunterricht fand im Rahmen des Abendkurses montags-, mittwochs-
und freitagsabends jeweils dreistündig statt. Über etwas mehr als zwei
Monate war das manchmal schon anstrengend. Die aus meiner Sicht wirklich
interessanten Inhalte der Flugscheintheorie und die super Vermittlung des
Stoffs durch die Lehrer machten das aber allemal wieder wett. Die
Rahmenbedingungen waren außerdem sehr angenehm: Alle benötigten
Unterrichtsmaterialien bekommt man vom FVM, Unterrichtsräume direkt in
München (toller Ausblick über den Olympiapark! =), Kaffee von Hans.
Die praktische Flugausbildung absolvierte ich größtenteils von Augsburg
aus mit meinem Fluglehrer Alfred Obermaier auf Cessna 152 und 172. Die
Flugstunden mit Alfred haben mir sehr viel Spaß gemacht. Von Anfang an
fördert Alfred Eigenständigkeit und die beim Fliegen sehr wichtige
Entscheidungsfähigkeit. Trotz der modernen Ausrüstung der Flugzeuge mit
GPS etc. legt Alfred wert darauf, dass man die Grundtechniken des
Fliegens, also Flugzeugbeherrschung und terrestrische Navigation anhand
von Bodenmerkmalen und Karte, sauber beherrscht. Ich hatte bei Alfred
stets das Gefühl, von seiner großen Flugerfahrung profitieren zu können
und nicht nur für die Prüfung zu lernen, sondern wie Alfred sagt, "für das
ganze Fliegerleben". Schließlich möchte ich anmerken, dass Alfreds - ich
nenne es mal - "Sprüche" unter seinen Flugschüler bereits legendären
Charakter haben, ich sage nur: "Centerline... CENTERLINE!" oder "Das ist
doch babyleicht!?!". =)
Als Alfred im Urlaub war bin ich außerdem mit Fluglehrer Fred Friedel ab
Landshut geflogen (C172). Auch Fred kann ich uneingeschränkt empfehlen. Er
verfügt ebenfalls über eine sehr große Erfahrung als Pilot und Fluglehrer.
Nach einem kurzen Vorgespräch konnte er meinen damaligen Ausbildungsstand
sofort richtig einschätzen und mich mit passenden Übungen weiterbringen
(Landetechnik, Funken, ...).
Ein wichtiger Punkt in der praktischen Ausbildung war dann der erste
Alleinflug (bei mir Ende Mai). Zum ersten Mal ist man ausschließlich
selbst für die Steuerung des Flugzeugs verantwortlich und plötzlich sitzt
niemand mehr daneben oder gibt einem Anweisungen. Ein unbeschreibliches
Gefühl!
Nach dem Ende des Theorieunterrichts Anfang Juni meldete ich mich umgehend
zu den Theorieprüfungen an (es vergeht ohnehin noch etwas Zeit bevor man
einen Termin bekommt). Nach noch einigem Lernen absolvierte ich
schließlich Ende Juni die drei Prüfungen - Flugscheintheorie, Sprechfunk
und Language Proficiency English - ohne Probleme.
Nach bestandenen Theorieprüfungen standen dann die solo Überlandflüge auf
dem Programm. Alleine und nach selbstständiger Planung (die natürlich mit
dem Fluglehrer besprochen wurde), flog ich dabei mehrere längere Strecken,
teilweise mit Landung auf fremden Flugplätzen. Nach einigen weiteren
Übungs- und Prüfungsvorbereitungsflügen mit Alfred konnte ich mich
schließlich Anfang August nach insgesamt 45 Flugstunden und 140 Landungen
zur praktischen Prüfung anmelden. Einen Prüfungstermin bekam ich
allerdings erst Anfang September, sodass ich zwischendurch noch etwas
flog, um in Übung zu blieben.
Meine praktische Prüfung fand schließlich bei mäßigem Wetter (tiefe
Wolken, Schauer, Seitenwind) ab Augsburg statt. Zunächst besprach der
Prüfer mit mir intensiv die Flugvorbereitung, hatte im Prinzip aber nichts
auszusetzen. Bei unserem anschließenden zirka zweistündigen Flug mussten
wir aufgrund des Wetters einige Abstriche machen (Änderung der Route,
Einschränkungen bei manchen Übungen). Mir gelang deshalb auch nicht alles
optimal, beispielsweise musste ich bei der Ziellandeübung durchstarten.
Der Prüfer war hier aber ausgesprochen fair und machte die schlechten
Wetterverhältnisse für mich nicht zum Nachteil. So war die angemessene und
rechtzeitige Entscheidung zum Durchstarten für ihn völlig akzeptabel.
Ich bestand die Prüfung also ohne größere Probleme und bin jetzt stolzer
Inhaber einer Privatpilotenlizenz. =)
An dieser Stelle möchte ich mich deshalb bei Hans stellvertretend für den
ganzen Fliegerverein München sowie bei meinen Fluglehrern, insbesondere
bei Alfred Obermaier ganz herzlich bedanken. Ich habe mein Ziel der
Ausbildung innerhalb von einem Sommer erreicht und dabei sowohl
theoretisch als auch praktisch extrem viel gelernt. Zusätzlich zu dem für
die Prüfungen benötigten Können habe ich dabei besonders vom großen
Erfahrungsschatz von Alfred und Hans profitieren können. Der strukturierte
Theorieunterricht, die individuell gestaltbare Praxisausbildung und die
angenehme, freundschaftliche Atmosphäre im FVM haben die
Privatpilotenausbildung für mich zu einem super Erlebnis gemacht.
Und auch nicht völlig zu vernachlässigen: Die Kosten blieben im von mir
erwarteten Rahmen.
Noch einmal vielen Dank für Alles und beste Grüße
Martin Kügler
5.10.2014: Philipp Motzer schrieb:
Hallo Hans,
mittlerweile bin ich bereits 4 Wochen stolzer Inhaber einer PPL(A), was
nicht zuletzt dem Fliegerverein zu verdanken ist. Ich möchte gern über
meine Erfahrungen während der Ausbildung berichten.
Als ich mich am 26. März 2014 an den Fliegerverein wandte, schob ich
diese Entscheidung bereits beinahe 8 Jahre vor mir her. Fliegen wollte
ich schon lange, aber dass es all die Aufwendungen wert ist, stellte ich
erst einige Tage vor diesem Termin fest und zwar bei einem
Schnupperflug.
Bereits bei der Anmeldung erhielt ich von Dir jede Menge Material,
Navigationsbesteck, Rechner, CDs, Bücher, alles was man eben so braucht,
als angehender Flugschüler. Die Anmeldung funktionierte reibungslos und
promt und das war für mich sehr wichtig, denn ich bin ein sehr
ungeduldiger Mensch, wenn ich etwas will. Auch der erste Flugtermin war
nahtlos gebucht und die erste Theoriestunde in greifbarer Nähe. Ich
stürzte mich in die Lektüre und lernte wie ein Irrer.
Wer zuhause lernen will, sei gewarnt. Der Unterricht ist beinahe nicht
zu ersetzen. Auch ich dachte zuerst an einen "Fernkurs", aber vieles
bleibt einfach besser hängen, wenn es von jemandem erklärt wird.
Immerhin reicht für die Theorieprüfung kein oberflächliches Halbwissen,
gefordert werden Details und tiergehendes Verständnis der Materie.
Die erste Flugstunde war ein tolles Erlebnis. Das Wetter war absolut
mies und selbst meinem hoch geschätzten FI Alfred wurde es mulmig. Wir
kamen kaum nach Augsburg zurück, weil sich eine Wolkenbank um den
Flugplatz herum gelegt hatte, nachdem ich erstmal Ruderwirkung um drei
Achsen im südlichen Umland beherrschen lernte. Sehr wichtig war aber
auch einfach die Gewöhnung an die Bewegungen der kleinen C152, die einen
Anfänger doch leicht irritieren.
Mit jeder Stunde wuchs das Vertrauen in meinen FI und auch in meine
Fähigkeiten und Alfred führte mich geduldig, und sehr, sehr beharrlich
durch die kommenden Teile der praktischen Ausbildung.
Es gab viele Situationen, in denen ich sauer auf mich selbst war, weil
Dinge nicht so funktionierten, wie ich es gerne gehabt hätte. Es gab
genau so oft den Punkt, an dem ich entschied, besser zu werden. Was es
aber nie gab, war Verzweiflung oder Gedanken ans Aufgeben.
Auch die Theoriestunden häuften sich und bald war ich prüfungsreif und
relativ zeitgleich hatte ich meinen Cross Check mit Berthold Merkt, nach
dem ich mich "freigeflogen" hatte und endlich, endlich die Cessna 152
alleine landen durfte. Meine ersten Solo Platzrunden bestanden aus
Automatismen, von denen ich nie gedacht hätte, dass sie mir jemand so
einhämmern könnte. Alle 6 Solo Platzrunden funktionierten an diesem Tag
wunderbar.
Dank des Vortests bestand ich die Theorieprüfung ohne Probleme im ersten
Anlauf. Meinen English Language Proficiency Level 6 und das BZF I
erhielt ich genauso problemlos. Nun kamen meine Solo Überlandflüge, die
ich dank der guten Verfügbarkeit der Flugzeuge relativ zügig
durcharbeiten konnte und mit viel Spaß an der Sache auch sehr genoß.
Ruck Zuck waren meine Pflichtstunden voll und Mitte August konnte ich
meine praktische Prüfung bei Herrn Lichtenberg ablegen. Dies war
ziemlich exakt fünf Monate nach meiner Anmeldung.
Zwei Wochen später hielt ich meine PPL in der Hand und dafür sage ich
Danke. Danke, dass ihr meine Welt so viel größer gemacht habt.
5.4.2012:
Flugschüler (Alex) schrieb SMS an seinen Fluglehrer (Alfred):
Von Alfred Obermaier:
Lieber Hans, anbei der Hilferuf eines fluginfizierten Schülers, dem ich
nicht helfen kann, weil er momentan in China bei der Arbeit festsitzt. Beste
Grüße Alfred
--- ursprüngliche Nachricht ----:von Schopf Alexander Betreff: Will
fliegen....Hilfe Alfred,
will auf den Bock...jetzt. Mach was. Wie konnte ich ohne fliegen
leben:-(Alex, der halbe Mann
2.2.2012: Dr. Janos Enderlein
Erfahrungsbericht und Feedback zu
meiner Ausbildung beim Fliegerverein München (FVM) zur Erlangung der
Private Pilot License (PPL) JAR-FCL
Gerne möchte ich der Anregung von meinem
Flight-Instructor, Coach und Freund, Alfred Obermaier, aufgreifen und
einen Rückblick auf meine Ausbildung zum Private Pilot beim
Fliegerverein München (FVM)
geben.
Wesentliche „nichtmaterielle“
Erfolgsfaktoren für die Bewältigung des Ausbildungspensums – parallel zum
Full Time Job - und den zugegebenermaßen existierenden Höhen und Tiefen
des Trainings - sind nach meinen Erfahrungen:
1.
die „Selbst“-Motivation,
„eigenhändig“ ein Flugzeug zu steuern (unbedingt notwendig)
2.
die „Eigen“-Leistung
des Flugschülers (sehr wichtig) und
3.
die
professionelle Unterstützung durch die Flugschule, insbesondere des
Ausbildungsleiters und der Fluglehrer (unbedingt notwendig).
In meiner Ausbildung konnte ich
rückblickend auf die professionelle Unterstützung des FVM auf meinem Weg
zur PPL vertrauen. An dieser Stelle möchte ich deshalb die Gelegenheit
ergreifen, um mich bei Hans Forsbach, Alfred Obermaier, Berthold Merkt und
allen anderen beteiligten Personen des FVM für die sehr gute Ausbildung
bedanken.
Zu den Teiletappen auf meinem Weg zur
PPL möchte ich den zukünftigen Flugschülern folgende Details bzw.
Empfehlungen geben:
1. Theorie
Luftrecht und Navigation: Der sehr praxisorientierte Unterricht von Hans
ist legendär. Es werden genau die Themen behandelt, die für die Prüfung
und die Praxis wichtig sind. Von ihm gibt es für das VOR und ADF Training
eine sehr gute Zusammenstellung. Für das Eigenstudium ist das iPhone APP
iVOR zu empfehlen. Auch für die anderen Fächer ist zusätzlich zum
Unterricht das mehrfache „Durchstudieren“ des „Motorflug Kompakt“, der
Flughandbücher, der „Privatflugzeugführer“ und weiterer Literatur
notwendig.
2. Theorie Prüfungsvorbereitung /
Prüfung
Neben dem amtlichen Fragenkatalog ist zur Prüfungsvorbereitung das
Internettool Open-PPL (http://open-ppl.de/)
zu empfehlen. Unbedingt notwendig ist das mehrfache Durcharbeiten der
Fragenkataloge (z.B. im Internet). Das ist zwar extrem aufwendig, aber man
bekommt dadurch die notwendige Sicherheit, die Prüfung zu bestehen.
3. Funk
Ein weiterer Teil des Ausbildungsprogramms im FVM ist der Flugfunk. Hier
wird insbesondere auf die Praxis Wert gelegt. Vielleicht wären
„Trockenübungen“ an einem originalen Funkgerät im Studium hilfreich. Zum
Selbststudium sind Internet-Tools / Dienste hilfreich. Sehr geholfen haben
die Praxisbeispiele bei „radiocheck“ (http://www.radiocheck.at/).
4. Praxisausbildung
Das ist wohl der alles entscheidende Abschnitt in der Ausbildung. Wichtig
ist es, den zu einem passenden Fluglehrer zu finden. Ich hatte das Glück,
Alfred Obermaier auf meinem Schnupperflug zu Beginn der Ausbildung
kennenzulernen. Für mich war er auf meinen Weg zur PPL der ideale
Flight-Instructor und Coach. Besonders schätzte ich seine hohe
Professionalität beim Fliegen, die Bestimmtheit, aber auch Ruhe und Geduld
bei nicht gelungenen Übungen bzw. Fehlschlägen. Wichtig war mir eine gute
und vertrauensvolle Beziehung zwischen Flugschüler und Fluglehrer -
beginnend bei der Flugvorbereitung, der Flugdurchführung (Stimmung im
Cockpit) bis zum Debriefing. In meinem Fall habe ich das bei Alfred
Obermaier gefunden. Den Erfolg meiner Ausbildung habe ich in einem hohem
Maße ihm zu verdanken. Dennoch möchte ich allen Flugschülern auch
regelmäßige Checkflüge mit anderen Fluglehrern als dem „Stammlehrer“
empfehlen. Ich hatte das große Glück mit Berthold Merkt zu fliegen. Von
seiner Professionalität und seinen Erfahrungen kann jeder Flugschüler
profitieren. Während meiner Flugstunden mit ihm habe ich insbesondere
seine besonnene und freundliche Art geschätzt. Auch ihm möchte ich an
dieser Stelle danken.
5. Prüfung
Alfred Obermeiers geflügelte Worte sind, dass Ausbildung so zu gestalten
sei, dass „die Prüfung ein Spaziergang wird“. Für den Flugschüler heißt
das „üben, üben, üben“, um bis zu diesem Punkt zu kommen. Gefreut hat mich
während der Prüfung, dass der Prüfer mir sagte, dass er sich neue Fragen
ausdenken müsse, weil ich alles wüsste. Ohne die professionelle
Vorbereitung zur Prüfung durch den Fliegerverein hätte ich dieses Lob
jedoch nicht erhalten. Das Kompliment möchte ich an die Flugschule
weitergeben. Ein großes Dankeschön an die Fluglehrer!
Worauf man in der Prüfung – neben den
spezifischen Übungen - besonders Wert legen sollte: Höhe halten (auch wenn
man in Gespräche verwickelt wird) und Kurs halten!
Die Prüfer vom Luftamt Südbayern sind
echte Profis und sehr fair! Vielen Dank!
Weitere Punkte / Bemerkungen:
·
Die Praxis
sollte möglichst ohne große Unterbrechungen absolviert werden. Größere
Lücken in der Ausbildung erfordern unnötige Zusatzstunden, um wieder auf
das ursprüngliche Ausbildungslevel zu gelangen.
·
Der
Erfahrungsaustausch zwischen den Flugschülern - auch nach der
Theorieausbildung – ist sehr wichtig. Hierdurch können Fehler erspart
werden, die andere schon mal gemacht haben.
·
Nach jeder
Flugstunde ist es - neben dem „Standardbriefing“ mit dem Fluglehrer -
empfehlenswert, ein kurzes persönliches Debriefing durchzuführen. In
meinem Fall habe ich nach jeder Flugstunde ein kurzes Protokoll verfasst
in dem ich die „Lessons Learned“ festgehalten habe. Die schriftliche
Auswertung hilft ebenfalls, zukünftig Fehler zu vermeiden.
·
Es lohnt
sich während der Praxisausbildung auch mal auf anderen Muster als dem
Stammflugzeug zu fliegen. Man lernt hierdurch u.a. die aerodynamischen
Eigenschaften der anderen Flugzeuge.
Es gibt noch vieles mehr zu berichten, was
meinen Bericht aber sprengen würde. Für mich waren die vergangenen 2 Jahre
ein großes Abenteuer was mich enorm forderte. Am Ende dieser großen
Anstrengung, die viel Zeit und Kraft kostete, hat sich mein großer Traum
erfüllt: Pilot eines Flugzeugs zu sein. Ich möchte allen zukünftigen
Flugschülern Mut machen, dass sich die Anstrengungen lohnen. In diesem
Sinne wünsche ich allen viel Erfolg und viel Spaß beim Fliegen.
Viele Grüße
Janos Enderlein
12.02.2011:
| Betreff: |
Zusammenfassung / Referenz
meiner Ausbildung beim FVM auf der Piper 28 Archer III |
| Von: |
Christian.R |
Lieber Hans,
Alfred hatte mich gebeten, Dir doch ein paar Zeilen
zukommen zu lassen, wie denn so die Ausbildung war, was gut war und was
auch zukünftigen, liebevollen Piper-Pilotinnen und Piloten helfen
könnte. Nun denn, sein Wunsch ist mir Befehl. Ich hoffe, es wird nicht
zu lang, denn umfangreich war es ja durchaus.
Zunächst bedanke ich mich bei allen beteiligten
Personen, welche mich direkt oder indirekt dabei begleiteten einen Traum
zu verwirklichen: Die Private Pilot License JAR-FCL.
Die Vorgeschichte begann Mitte der 90er Jahr des
vergangenen Jahrhunderts, als aufgrund diverser Umstände und Vorgänge,
deren genauere Betrachtung Bände füllen würde, der Wunsch und das Ziel
erwuchs, die Pilotenlizenz zu erwerben. Der Bazillus, welcher mir
implementiert wurde, hieß Beechcraft King Air C90A, ein Leitzordner
voller Unterlagen über dieses Flugzeug nebst Pilot Training Manual und
einen damaligen Chef, dem diese gehörte. Und über 3 Jahre, in welchen
ich neben ihm sitzen durfte auf dem Co, das POH auf dem Schoß, mit
großen Augen und spitzen Ohren und schnellen Fingern zum Frequenzen
rasten in einer professionellen Avionik von Rockwell Collins. Und wer
dann noch in 18.000 Fuß Höhe über Nizza bis nach Gibraltar schauen kann
und auf dem Rückflug einen Sonnenuntergang in den Alpen in selbiger Höhe
erlebt, der will nur eines: Fliegen lernen.
Es dauerte noch einige Jahre, aber mit dem FVM (Fliegerverein
München) war meine Entscheidung nicht nur goldrichtig gefallen,
mein Gefühl für diese Flugschule hat sich mehr als einmal nur bestätigt.
-
Theorieunterricht: sehr gut, in allen Belangen (Hans, Dein
Luftrecht ist einfach klasse!). Kurz, knapp und bündig und alles
relevante behandelt.
-
Funksprechen: Dieter ist und bleibt der „Controller“
schlechthin, eine bessere Vorbereitung auf die BZF-Prüfung ist nicht
darstellbar. (Hinweis: Das AZF sollte er anbieten!!)
-
Praxis: Ein ganz eigenes Thema, zu welchem ich nun kommen
will.
Davor jedoch einige Dinge, welche man wissen
sollte: Fliegen lernen heißt spielerische Arbeit, welche bis an die
mentalen Grenzen und darüber hinaus geht. Mit Vergnügen und
Kaffeetrinken mit der Flugbegleitung hat dieses mal gar nichts gemein.
Das Lernen von tatsächlichem Multitasking, das Erkennen von Dingen und
Vorgängen, die 10 nautische Meilen vor dem Flugzeug sich befinden, das
Lernen von Professionalität und gleichzeitigem höchstem Respekt vor dem,
was man da eigentlich macht, DAS ist Fliegen lernen. Verantwortung für
Mensch und Material (in meinem Falle kostet das gute Stück neu ca.
400.000 Euro), Verantwortung für sich selbst übernehmen. In vollem
Bewusstsein. Und „rechts ranfahren“ is nicht!
Die Praxisausbildung:
Alfred, mein hochgeschätzter Freund und Fluglehrer,
hat seine eigene Methode. Wie jeder andere Lehrer auch, soweit so gut.
Wenn jedoch jemand sein Wissen weitergibt mit den Worten „Lerne so zu
fliegen, das die Prüfung zum Spaziergang wird“, dann wird einem
spätestens bei 3 fliegerischen Aufgaben gleichzeitig klar, das von
nichts halt auch nichts kommt und beim FVM nicht nur „sonntags fliegende
Schönwetterpiloten“ ausgebildet werden, sondern Piloten, die mit den
Situationen umgehen können, welche sich ihnen im fliegerischen Alltag
nun einmal ergeben. Spätestens beim ersten Soloflug, bei welchem sich so
ziemlich alles erübrigt, was einem gerade noch wichtig erschien, zeigt
sich, was man gelernt hat. Und nach dem ersten Touch & Go in EDMQ
(Donauwörth für den lesenden Noch-Nicht-Flieger) wird einem zum ersten
mal im eigenen Leben bewusst, was man da eigentlich tut: man fliegt ein
Flugzeug. That´s it. Und nichts anderes zählt!
Es folgen unzählige Platzrunden, Übungen, Fragen
und Antworten und immer, tatsächlich immer, bekommt man eine Antwort,
die einen weiter bringt. Stück für Stück bekommt man Wissen,
Fähigkeiten, jedoch auch, und das fand ich sehr wichtig,
Charaktereigenschaften, welche einem das Fliegen als
verantwortungsvolle, mit Respekt zu behandelnde Aufgabe zeigten.
Es kamen knapp 11 Stunden Soloflüge dazu, welche
das Gelernte verfeinerten und zu guter Letzt: die Checkflüge vor der
Prüfung. Das ich diese so gut wie im Instrumentenflug unter der Haube
(eine Brille, welche nur die Instrumente einen sehen lässt, jedoch einen
Blick nach außen verwehrt) gemeistert hatte, und dieses auch mit
simuliertem Instrumentenausfall, spricht für eine solide Ausbildung und
für einen Lehrer, dem ich sehr viel zu verdanken habe. Die Natur lehrte
mich gehen, laufen, sehen und hören. Das ging mehr oder weniger von
alleine. Alfred, Du lehrtest mich fliegen und nicht nur ein Flugzeug zu
bedienen und heute darf ich mit Stolz behaupten und sagen: Hey, I´m a
Pilot! Danke hierfür!
Und hier die Eckdaten:
Alter heute: 42
Beginn der Ausbildung: 09.2008
Dauer der Ausbildung: 30 Monate, mit ca. 13 Monaten Unterbrechung aus
beruflichen Gründen
Gesamtschulstunden: 55
Anzahl der Starts und Landungen: 180
Flugzeug(e): 3 h Cessna 172 D-EREE, 2 h Cessna 152 D-EIPM, 50 h Piper
Archer III
Prüfungsflug: Augsburg, südlich, Mitte Januar nach
vorheriger 5-wöchiger Flugpause ohne größere Probleme bei nicht ganz
einfachen Wetterbedingungen.
Prüfer: Gerhard Länger, ein Behördenmitglied aus
dem Luftamt Südbayern und der beste Prüfer, den man sich nur wünschen
kann. (Nicht weil einfache Prüfung, mitnichten, er jedoch ist Pilot mit
Leib und Seele und gibt selbst dabei noch wertvolle Tips und Kniffe
mit). Geschenkt wird nichts, und das ist auch gut so.
Durch meinen persönlichen Wunsch, fast die gesamte
Ausbildung auf einem komplexen Muster zu machen, kostete die Schulung
mich natürlich ein wenig mehr. Jedoch alle Flüge entschädigten weit
dafür und ich kann es nur empfehlen, auf einem „etwas schwierigerem
Gerät“ das Training zu absolvieren. Es waren Kleinigkeiten wie
Spritpumpen, Tankschaltungen, Weight & Balance, Ground Effect und
weitere Gegebenheiten, welche das Lernen und Fliegen komplexer machten.
Die Routine und das Wissen ist jedoch heute umso höher, die Angst vor
größerem Gerät wie Beech Bonanza oder Mooney eher als sehr gering
einzustufen. Die King Air ruft aus weiter Ferne und ich bin ihr ein
gutes Stückchen näher.
Rückfragen? Jederzeit und immer gerne, bei Fragen
einfach fragen. Das Tagebuch dieser Ausbildung wird in Kürze als Blog im
Internet (Adresse wird mitgeteilt) erscheinen inkl. umfangreichem
Bildmaterial. Dieses stellt nur einen eigentlich weit zu kurzen Abriss
dieser wundervollen Zeit dar, welche nun gipfelt im Fliegen genießen,
weiterlernen, und wieder genießen.
Und für die ganz ehrgeizigen Leser: Klar geht es
weiter mit Upgrades:
-
Frühjahr 2011: AZF
Herbst 2011: HPA (High Performance Ausbildung nach JAR-FCL) per
Fernlehrgang
Winter 2011 / 2012: NVFR
2012 / 2013: IFR
….und dann sehen wir weiter. Würden dann nur noch
die MEP/MET und die CPL fehlen. Viel zu lernen, viel zu üben, der Erfolg
dabei entschädigt für alles.
Viele Grüße Christian
01.07.2010: Christian Rüther
Hallo Hans,
an dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich bei allen zu
bedanken, die mich bei meiner Ausbildung unterstützt haben! Mein besonderer
Dank gilt dabei Dir und Berthold Merkt!
Für alle diejenigen, die noch in der Ausbildung sind oder sich mit dem
Gedanken tragen, einen Flugschein zu erwerben, möchte ich hier noch ein paar
Tips mit auf
den Weg geben:
1) BZF + Theorieprüfung
Wer die Fragen des Fragenkataloges intensiv durcharbeitet, sollte keine
Probleme haben die theoretische Prüfung zu bestehen.
Die fundierte Wissensvermittlung und Unterstützung durch den Verein bzw.
seine Mitglieder haben mir hier sehr geholfen!
2) Praktische Ausbildung
Besonders positiv ist mir im Fliegerverein aufgefallen, dass offensichtlich
alle Fluglehrer ein sehr hohes Engagement haben, ihre Flugschüler gut durch
die praktische Prüfung zu bringen!
Auch bei anspruchsvollen Wetterbedingungen habe ich mich dabei immer sicher
im Cockpit gefühlt. Eine Landung mit einer Cessna 172 (D-EMUT) bei einer
echten Seitenwindkomponente von 29 Knoten im Dunkeln an der Seite von
Fluglehrer Berthold Merkt werde ich bis heute nicht vergessen!
3) Die praktische Prüfung mit Gerhard Länger war echt klasse! Er hat mir
viele wertvolle Tips für meine Zukunft gegeben und dabei die Prüfung
wirklich fair gestaltet. Das Luftamt hat mit ihm einen ganz tollen Prüfer
und ich hoffe, dass er noch lange die Prüfungen für den Verein abnehmen
wird!
Wer allerdings meint, die Prüfung mit ihm sei geschenkt, der irrt! Eine
intensive Vorbereitung ist auf jeden Fall notwendig. Berthold Merkt kann ich
dabei als Fluglehrer jedem nur weiterempfehlen, denn er hat mich aus meiner
Sicht optimal auf die praktische Prüfung vorbereitet!
Vielen Dank nochmal,
Christian Rüther
17.12.2008: Thomas Brachtel
Hallo Hans,
nachdem ich nun endlich meine PPL Lizenz in
Händen halte wollte ich noch ein paar abschließende Worte und Kommentare
zur Ausbildung verlieren. Diese könnten neuen Schülern hilfreich sein.
Zu Beginn möchte ich erst einmal Alfred
Obermaier für seine praktische Ausbildung und seine Geduld als
Fluglehrer danken. Ich bin mir mit weiteren Flugschülern einig, dass
Alfred die fliegende Kompetenz ist. Desweiteren kann ich mir nicht
vorstellen, dass man exakter und detailorientierter fliegen kann als das
die Standards von Alfred vorsehen. Er sagte mal: "Man sollte so fliegen
lernen, dass der Prüfungsflug eine Spazierflug wird." Das kann ich
bestätigen. Beim Prüfer blieb kein Auge trocken. Aber ich möchte nicht das
Ende zu früh verraten. Auch ein Dank an dich Hans, für das stetig
geduldige lauschen meiner telefonischen Fragen. Nun zur Ausbildung:
Ich war "Fernschüler", was bedeutet, dass ich
die Theorie per Eigenstudium/Fernlehrgang zu Hause gemacht habe. Das ist
anstrengender und zeitaufwändiger als in die Stunden zu gehen ABER 1. man
kann sich die Zeit frei einteilen (und nur so war es mir überhaupt möglich
die Ausbildung zu beginnen) und 2. man lernt wesentlich mehr Details und
Hintergründe. Ein paar praktische Tipps aus eigener Erfahrung für alle die
sich auch entschließen über Fernlehrgang zu arbeiten:
1. Fangt mit den Fächern "Aerodynamik",
"Technik" und "Navigation" an. So versteht ihr in den ersten Flugstunden
schneller was ihr da eigentlich tut
2. Fangt frühzeitig parallel mit Fliegen an.
Wartet nicht. Das Fliegen erklärt die Theorie, die Theorie erklärt das
Fliegen
3. Arbeitet parallel zum Stoff auch die Fragen
aus dem offiziellen Prüfungsfragenkatalog durch, nicht nur die Fragen im
Fernlehrgang
4. Druckt euch das Handbuch eurer Lehrmaschine
aus und schaut immer wenn ihr was vom Flieger nicht versteht zuerst im
Handbuch nach. Das schult, wie man mit dem Ding umgeht, auch wenn eine
kurze Frage an den Fluglehrer leichter ist. Die könnt ihr hinterher immer
noch zur Bestätigung stellen.
5. Lernt Fliegen. Ich habe so getan, als ob es
kein GPS und Flightplanner gibt. Fliegen/Navigieren nach
Karte/Kompass/Stoppuhr mit eigenhändig hergestellter Flugvorbereitung ist
zwar anstrengender aber eine fundamentale Grundlage für sicheres Fliegen.
GPS und Flightplanner können euch dann HINTERHER das Leben leichter
machen, wenn ihr euer eigentliches Handwerk wirklich versteht.
6. Elektronischer Katalog der amtlichen
Prüfungsfragen: Sehr hilfreich. Ihr könnt einfach durch alle Fragen gehen,
oder per Zufall oder eben eine Prüfung simulieren. Ihr seid reif für die
Theorieprüfung, wenn ihr 90% bis 100% der Fragen aus dem Fragenkatalog
innerhalb der halben jeweils vorgegebenen Zeit richtig beantwortet. Wer
wesentlich mehr Zeit braucht, sollte den Stoff nochmal durchgehen. In der
echten Theorieprüfung hat kaum jemand der gesamten Klasse mehr als die
halbe Zeit gebraucht. Wer möchte, kann auch zusätzlich die
Originalsoftware, welche vom Luftamt Süd für die Prüfung verwendet wird,
kaufen (Exam von Peter Software). Die Fragen und Antworten sind zwar die
gleichen, aber ihr habt euch dann schon an die Oberfläche und die
Bedienung gewöhnt.
Der Teil der Ausbildung für den man unbedingt
in die Schule muß (5 bis 6 Abende) ist Funksprechen/CVFR. In lustigen
kleinen Runden lernt man die Funksprechverfahren durch simuliertes Funken
mit dem Tower. Dieser wurde gespielt von Dieter Stolzenburg, was
hervorragend geklappt hat. Laßt euch nicht abschrecken. Insbesondere beim
"simulierten" Anflug auf einen komplizierten Flugplatz hat man das Gefühl,
dass man nur noch vor sich hinstammelt, nicht mehr weiß was man sagen soll
und sich nicht vorstellen kann, wie das später im Flieger beim echten
Anflug klappen soll. Es klappt. Wenn Dieter sagt "das passt", dann besteht
man auch locker die Funkprüfung.
Das elektronische Buchungssystem des
Fliegervereins im Internet funktioniert hervorragend. Sehr schnell,
einfach und übersichtlich kann man voll elektronisch den richtigen
Timeslot, die passende Maschine und den Fluglehrer finden und
buchen. Nutzt das auch. Bucht frühzeitig, bucht viel und bucht
rechtzeitig. So könnt ihr einen stetigen Ausbildungsfluß gewährleisten.
Zur praktischen Prüfung hatte ich bereits ein
eigenes Essay geschrieben, was hier den Rahmen sprengen würde. (Ist jetzt
eh schon zu lang)
Wie lange dauert so eine Ausbildung nun
wirklich? Man kann sie in 3 bis 4 Monate pressen, was viele getan haben.
Einige Schüler hatten nach mir begonnen und deutlich vor mir die Lizenz
erhalten. Bei mir hat es genau 1 Jahr gedauert, was aber absolut OK war.
Meine gesammelten Stunden und Landungen haben mir geholfen recht souverän
und gelassen zu fliegen. Ich persönlich finde 3 Monate zu kurz, aber 1
Jahr sollte nicht überschritten werden. Dann werden die Lücken zwischen
den Stunden zu groß, man verliert unnötig Fertigkeiten die man sich immer
wieder von neuem erarbeiten muß.
Auf gehts und ran ans Steuerhorn. Man sieht
sich in EDMA beim checken, in EDMQ beim tanken oder in EDME beim Essen.
Hauptsache wir sehen uns nicht in der Luft. (Verkehr in Sicht -:)
Wer mehr Details eines geplagten Schülers
wissen möchte kann mich gerne kontaktieren.
Viele Grüße
Thomas Brachtel
28.09.2008: Thomas Petzke
.... ich
möchte mich noch einmal bedanken für den sehr guten Service und den
reibungslosen Ablauf der Ausbildung. Reinhold ist ein SUPER Fluglehrer
sicherlich auch die anderen Fluglehrer jedoch bin ich mit keinem anderen
geflogen. Nochmal DANKE
24.08.2006: Volker Letzgus
Hallo Hans, die
CVFR Ausbildung bei Reinhold war ein voller Erfolg. Reinhold ist ein
suuuuper Fluglehrer. Ich habe die Prüfung ohne Probleme bestanden :-).
Herr Mirbeck schickt mir jetzt meinen neuen Schein zu, es ist glaube ich
gleich ein JAR FCL Schein.
Ich bin total
happy, dass das noch geklappt hat, war echt in letzter Sekunde!!!!!!!
Viele Grüsse aus Paris
01.06.2006: Klaus Kühner
Hallo Hans,
versprochen ist versprochen: Anbei ein Abriss meiner Ausbildung beim
Fliegerverein München und meinem Prüfungsflug.
Lange habe ich gezögert die
Fliegerausbildung zu machen, doch eines Tages war es dann soweit: ich wollte
die Ausbildung zum Privatpiloten beginnen. Zu dieser Zeit hatte ich mich im
Internet über das Angebot an Flugschulen in und um München informiert. Und,
um ganz ehrlich zu sein, war der ausschlaggebende Faktor für den
Fliegerverein München der, meiner Ansicht nach, gelungene Auftritt im
Internet.
Ein erstes Infogespräch mit
Hans Forsbach bestätigte meine positive Meinung des Fliegervereins.
Die Theorieausbildung im
Fliegerverein gab wertvolle Hilfestellung für die theoretische Prüfung,
sowohl für das BZF als auch für die Theorieprüfung im LBA. Aber: Büffeln
muss man trotzdem selber. Und das nicht zu wenig! Die vom Fliegerverein zur
Verfügung gestellten Hilfsmittel tragen allerdings wesentlich zum Gelingen
der Theorieprüfung bei!
Bald nach Beginn der
Theorieausbildung beginnt auch die praktische Ausbildung. Aus eigener
Erfahrung kann ich sagen, dass man die praktische Ausbildung nicht über
einen zu langen Zeitraum strecken sollte, denn sonst ist ein Teil jeder
neuen Flugstunde eine Auffrischung (oder ein wieder erlernen) des bereit
erlernten. Bei der Auswahl der oder des Fluglehrer/s sollte auch das
zwischenmenschliche passen. Ich empfehle, gerade zu Beginn der praktischen
Ausbildung, die Fluglehrer zu wechseln um festzustellen, mit wem man am
besten kann.
Nun gut. Der große Tag der
praktischen Prüfung kam. Als Prüfer hatte ich Herrn Mirbek. Der Flug führte
von Augsburg zum VOR WALDA mit einigen Prüfungen der Funknavigation. Danach
hieß es „Suche den Segelfugplatz ….“. In meinem Fall waren dies Burgheim,
Stillberghof (den kennt man ja Gott sei dank zur Genüge) und dann Neuburg
Egweil. Die Flugzeiten wurden überbrückt mit vielen Fragen der
Funknavigation („das QDM zum NDB Augsburg?“, der Technik („was ist das denn
für eine Anzeige im Cockpit? „Was sollte man tun, wenn der Alternator
ausfällt? usw.) und über die verschiedenen Lufträume. Nachdem die
Segelflugplätze überflogen waren, kam der Haubentest, eine Standardkurve
links mit Kurskreisel und dann nur mit Kompass (eine Flugkarte eignet sich
hervorragend zum Abdecken des Cockpits!). Dann kam die erlösende Anweisung
zurück zu November 1 von Augsburg. Geschafft? Weit gefehlt: zuerst eine
normale Landung mit Durchstarten, dann eine simulierte Landung mit voll
gesetzten Klappen und zur Abschlusslandung wieder die Karte vorm Cockpit,
will heißen, ohne Instrumente.
Herr Mirbek ist ein sehr
fairer Prüfer, der gleich sagt, wenn ihm was nicht passt, so dass
Gelegenheit besteht, Korrekturen durchzuführen.
Mir hat die Ausbildung beim
Fliegerverein München gefallen und ich habe viele nette Menschen kennen
gelernt.
Danke Hans. Insbesondere
auch für dein persönliches Engagement im Hinblick meiner praktischen
Prüfung.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus Kühner
24.09.2005: Werner Schindler Tel.: 089/18948360
Hallo Hans,
wie versprochen bekommst du einen kurzen Rückblick auf meine
PPL-Ausbildung beim Fliegerverein München.
Seit ich als kleiner Junge zum ersten Mal ein Flugzeug gesehen hatte,
ließ mich der Gedanke so ein Ding selbst zu steuern nicht mehr los....
.... dann 12 Jahre später war die Gelegenheit da ..., Internetsuche nach
einer geeigneten Flugschule. Allen voran ist mir die Seite des
Fliegervereins München aufgefallen. Professionell und ganz klare Angaben
bezüglich der zu erwartenden Kosten. Kein verstecktes Wischiwaschi. Danach
ein kostenloser Schnupperflug, um zu sehen ob fliegen das Richtige für mich
sein könnte. Dann ein erstes persönliches Gespräch mit dem Vorsitzenden
Herrn Forsbach. Mein erster Eindruck, da steht mir ein begeisterter Flieger
gegenüber, der alles daran setzt, dass auch andere dieses Hobby erleben
können.
Die Theorieausbildung war locker, offen und professionell. Zur
Prüfungsvorbereitung wurden alle benötigten Hilfen bereitgestellt. Ein
Durchfallen bei der theoretischen Prüfung ist nur mit Lernunwilligkeit
(Faulheit) zu erreichen. Parallel dazu verlief die praktische Ausbildung.
Intensive Einweisung in das Fluggerät und dann der erste Start mit Herrn
Laugallies. Von Anfang an musste/durfte ich den Funkverkehr selbst machen.
Natürlich wurde ich dabei von meinem Fluglehrer kräftig unterstützt. Herr
Laugallies erwies sich als sehr kompetent und geduldig. An den Punkten, an
denen ich verzweifelt glaubte, ich lerne das nie, hat er mir immer wieder
Mut gemacht und dafür gesorgt, dass mir die Freude am Fliegen erhalten
bleibt.
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25.08.2005:
Peter Kinderknecht Tel.:
089/1575675 Mail:
pkinderknecht@yahoo.de
Warum mir die Ausbildung im Münchner Fliegerverein so gut
gefallen hat
-
Möglichkeit des Schnupperfluges mit R. Laugallies und M. Eder, die
sich danach noch viel Zeit für meine Fragen genommen haben.
-
Internetseite informiert über wirklich alle Kosten, die zu
erwarten sind. Alle angebotenen Leistungen wurden erbracht, ja sogar mehr
als man erwarten durfte, wie z.B. Navi-Rechner beliebig lange ausgeliehen,
Flight Planner oder Schnee vor der Halle, C 172 für Preis der C 152 bekommen
usw., usw..
-
Flugschule für Buchungen, Fragen, Probleme etc. 7 Tage in der Woche
erreichbar.
-
Unterrichtsraum liegt zentral und ist mit praktisch allen
Verkehrsmitteln zu erreichen
-
Kontakt mit Vorstand mehr als positiv, weil:
immer für alle Fragen als Ansprechpartner zu haben
Probleme, wenn sie denn überhaupt auftreten, werden immer im Sinne des
Schülers/Vereinsmitgliedes gelöst.
Unterrichtsraum und Unterrichtsgestaltung in entspannter, ja fast familiärer
Umgebung, die erst gar keinen Stress aufkommen lassen. Getränke und Kuchen!
-
Alle Lehrer und Unterrichtsstunden waren gut vorbereitet (Beamer!)
und engagiert.
-
Flugzeuge und Lehrer gut verfügbar, so dass man die Ausbildung zügig
durchziehen kann. Die Wartung der Maschinen liegt bei der Werft in
Donauwörth in besten Händen. Der Ausfall der viersitzigen Schulungsmaschine
wurde auf schnellstmögliche Weise durch Wiederbeschaffung ausgeglichen.
-
Aktives Vereinsleben durch Informationen per Internetseite, monatl.
Vereinsabend und regelmäßige Veranstaltungen
Lieber Hans,
von Anfang an hatte ich das Gefühl „dabei zu sein“ und
meine Erwartungen wurden in Gesprächen mit Dir oder bei der Lösung von
Problemen, von denen es ja immer nur kleine gab, mehr als übertroffen. Ich
denke, dass das angenehme Untereinander und Miteinander im Verein, soweit
ich es bisher gesehen habe, ganz entscheidend von Deiner ruhigen und
entgegenkommenden Art geprägt wird, die einfach auf jeden ausstrahlt.
Wenn Du meine Bewertung im Internet veröffentlichen
willst, stelle ich mich gerne als Ansprechpartner für Interessenten zur
Verfügung,
Liebe Grüße
Peter
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31.07.2005: Die praktische Prüfung für den PPL-A
Am Mittwoch, 20.07.05 war es soweit, ich hatte
einen Prüfungstermin zum Erwerb des PPL-A.
Zu diesem Ziel hatte mich mein Fluglehrer Reinhold
Laugallies begleitet, der mit seiner Lehrmethode mir es ermöglichte mit der
vorgeschriebenen Mindeststundenzahl den Gang zur Prüfung anzutreten. Ohne
ihn wäre vieles nicht oder zu diesem Zeitpunkt noch nicht möglich gewesen.
Aber jetzt zum Interessanten, den Ablauf der
praktischen Prüfung:
In Abstimmung mit Hans Forsbach nahm ich selbst
telefonisch Kontakt mit dem Luftamt-Süd auf und hier an Herrn Rainer
Schacht Prüfer verbunden. Nach einem ersten Telefonat vereinbarten wir, dass
ich ihn zur konkreten Terminvereinbarung am Die., 19.07 anrufen werde.
Bei diesem Telefonat nannte Herr Schacht mir als
Termin den Folgetag, als Prüfungsort Flugplatz Oberschleißheim und einen
Flug zum Segelflugplatz Königsdorf, weiter zum Landeplatz Vogtareuth und
wieder zurück nach Oberschleißheim. Ich notierte mir noch das
Personengewicht und war mit allen Informationen für den Prüfungsflug
versorgt.
Reinhold L. hatte am Prüfungstag die Piper schon
vorbereitet und auftankt, so dass wir rechtzeitig in Richtung
Oberschleißheim zum vereinbarten Zeitpunkt (13.00 Uhr) losflogen. Herr
Schacht begrüßte uns kurz und meiner erster Eindruck, wie auch schon am
Telefon, war eher positiv. Ohne weitere Umschweife ging’s dann gleich zum
Flugzeug. H. Schacht bat mich einen Außencheck durchzuführen, der allerdings
nicht bis ins letzte Detail gemacht werden musste. Anschließend gab mir Herr
S. kurz den Prüfungsverlauf bekannt und betonte, dass er mich nicht
übermäßig stressen möchte und im ersten Teil die Streckennavigation im
Vordergrund steht. Für die Aufgaben im zweiten Teil sollte ich mich auf
Ziellandeübung, Steilkurven u. Radionavigation einstellen.
Meine vorbereiteten Papiere wie Flugplanung, GAFOR,
NOTAM usw. wurden nicht eingesehen. Startvorbereitung und Start führte ich
unter genauer Beachtung der Checkliste durch und ich denke, das wollte er
auch sehen.
Nach dem Start den Transponder nicht vergessen! Ich
habe ihn vergessen, H., Schacht hat mich freundlich darauf hingewiesen.
Meine Strecke führte mich zunächst am Autobahnring entlang in Richtung
Süden. Hier verwechselte ich das BAB-Kreuz Nord mit BAB-Kreuz Süd. Der
Prüfer versuchte mich auf die richtige Spur zu bringen, indem er mich querab
auf den Flugplatz Neubiberg aufmerksam machte. Ich erkannte aber meinen
Irrtum nicht und am Kreuz Süd klärte er mich auf. Auch hier wieder in
ruhigem Ton und keinesfalls verärgert.
Der weitere Flug verlief zum Glück navigatorisch
einwandfrei. Kurz vor Holzkirchen nimmt der Prüfer unvermittelt das Gas raus
und möchte das in Frage kommende Notlandefeld wissen. Wir waren genau über
dem Flugplatz Warngau (Betonpiste) und somit alles klar. Bei 15 Knoten Wind
war meine Einteilung am Schluss etwas knapp, aber der Prüfer meinte, dass es
gereicht hätte. Der Prüfer beendet die Übung in ausreichender Höhe und gibt
selber wieder Gas. Danach nehme ich wieder die Orientierung auf meinen
geplanten Kurs auf. Herr S. möchte die Ortschaft Holzkirchen (Höhe
Tegernsee) gezeigt bekommen, was mir gelingt.
Weiter geht es in Richtung Vogtareuth. Den Flugplatz
finde ich im ersten Versuch und kann danach zurück auf Kurs Oberschleißheim
gehen. Nach kurzer Strecke geht’s los mit den Übungen.
Steilkurven mit 45 Grad jeweils rechts und links
rum. Nach der ersten Linkskurve, die nicht so optimal war, gab mir der
Prüfer ein paar Tipps und ich versuchte mich an der Rechtskurve, die
wesentlich besser ausfiel. Danach 180 Grad mit der CVFR-Brille, wieder
einmal links und rechts. Weiter etwas umfangreicher die Radionavigation.
Meistens stellt der Prüfer schon die Station selber ein, will aktuelles QDM
wissen und gibt ein Soll-QDM vor, so dass immer einen Anschneidekurs im
allgemein üblichen Rahmen verlangt wird. Also keine wilden Kurven zu
fliegen. Stationskennung abhören – spielte eher eine untergeordnete Rolle.
Dieser Übungsteil war am interessantesten, weil Herr Schacht noch ein
bisschen über die Historie der Navigation und Entwicklung der Geräte
plauderte. Wirklich sehr angenehme und entspannte Atmosphäre.
Mit Blickrichtung Nordwest und Allianzarena (man
muss den Fußballgöttern danken – ein nicht zu übersehender Navigationspunkt)
ging es weiter nach Oberschleißheim. Wie von H. Schacht angekündigt, ging es
auf 3000 Fuß (mehr geht nicht, da CTR MUC) zur Ziellandeübung auf die RW 26.
Wie schon erwähnt, hatte ich mit böigen Wind zu kämpfen. Wahrscheinlich aus
diesem Grund und weil ja eine Überhöhung von 2000 ft über dem Platz nicht
möglich war, gab mir H. Schacht kleine Tipps für eine Raumaufteilung und
eine letztlich gut gelungene Ziellandung. An diesem Punkt hat er mir
zweifellos bis ins Endteil direkt geholfen, Aufsetzen und Durchstarten
wieder in eigener Regie und ohne Probleme. Es folgte Einflug in die
Platzrunde und H. Schacht kommentiert die „netten“ Anrainer des Flugplatzes:
„Die rufen schon an, wenn sie den Schatten eines Flugzeuges sehen“.
Danach Abschlusslandung und kurz vor dem Aufsetzen
erwische ich eine Böe von rechts, so dass ich die schöne Piper (ich sage ja
immer, das „Fliegende Wohnzimmer“ des Fliegervereins) etwas schräg aufsetze.
Rollen über die Bahn zum Vorfeld, abstellen und....
„Das war in Ordnung“. Die erlösenden Worte des
Prüfers. Ich kann es kaum fassen und möchte am liebsten durch die Decke
(Kabine) springen.
Was ich wirklich gut fand, war die anschließende
Besprechung mit Reinhold und mir, für die sich H. Schacht Zeit nahm, bis wir
wirklich keine Fragen mehr hatten. Aus den zahlreichen Berichten im Internet
kenne ich da ganz andere Dinge.
Fazit: Nach den Erzählungen vergangener Jahre weiß
man ja, dass das Luftamt‑Süd mitunter Prüfer hatte, die für die Prüfung mehr
oder minder zusätzlich Stress bedeuteten. Man kann froh sein, dass es Prüfer
wie Herrn Schacht gibt, die absolut praxisorientiert beurteilen, sich nicht
an kleinen Fehlern stören, sondern versuchen ein Gesamtbild des Prüflings
und seines Könnens zu erlangen.
Für alle Fehler oder Unstimmigkeiten gab es immer
eine Chance zur Verbesserung oder gar einen freundlichen Hinweis, der mich
gleich auf die richtige Spur brachte. Ich glaube, einen besseren Prüfer mit
der Einstellung zur Materie, wie sie Herr Schacht gezeigt hat, kann man sich
nicht wünschen.
Und das Beste zum Schluss: Bereits 3 Tage nach der
Prüfung lag der Flugschein bei mir im Briefkasten! Alle Achtung,
Luftamt-Süd!
Ich wünsche allen Flugschülern und Prüflingen viel
Glück!
Peter Kinderknecht
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30.12.2004 Florian G. schrieb:
... Ich habe mich im Verein immer sehr wohl gefühlt und komme in "besseren
Zeiten" gerne wieder auf das Angebot zurück.
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19.12.2004 Roland B. schrieb:
Lieber Hans,
ich danke Dir herzlich für Deine Unterstützung auf dem Wege zum "Schein" und
während meiner Zeit als Privatpilot und wünsche Dir und allen
Vereinsmitgliedern ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr und
natürlich "Hals- und Beinbruch".
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16.05.2004 Christian P. schrieb:
... Für die angenehme Zeit in Ihrem Verein möchte ich mich hiermit
bedanken und wünsche alles Gute.
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21.11.2000 Inge M schrieb:
... Meine Fliegerei (15 Jahre) war eine schöne Zeit!
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05.11.1998 Hans N. schrieb:
... Da sich meine Interessen inzwischen verlagert haben und ich
fliegerisch nicht mehr aktiv bin, ist die weitere Mitgliedschaft für mich
nicht mehr sinnvoll. Nichtsdestotrotz war für mich die aktive Zeit - gerade
die Ausbildungszeit - großartig! |
08.09.1996 Frank T. (heute
Flugkapitän) schrieb:
... Ich möchte jedoch nicht vergessen Euch allen für die Institution
Fliegerverein München zu danken, wo ich meine ersten "Lufthüpfer" gestartet
habe. |
18.09.1995 Tobias F. schrieb:
... Ich möchte mich hiermit nochmals ausdrücklich für das gute und
reibungslose Verhältnis bedanken. Insbesondere bei:
--- Ihnen beiden, für den verlässlichen und problemlosen Ablauf bei der
Charterung
--- Herrn Forsbach und allen Theorielehrern
--- Sowie Herrn Reinhold Laugallies, den ich sowohl fachlich als auch
menschlich für einen ausgesprochen guten Fluglehrer halte. |
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Die oben zitierten Aussagen stellen aus Platzgründen nur einen Auszug, der
uns vorliegenden Dankschreiben dar. Selbstverständlich kann unser Ordner
mit den Originalen jederzeit im Büro des FVM eingesehen werden.
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